FAQ

Live Video
Einzel und/oder in einer Gruppe

Erfahren Sie die Vorteile digitaler Lösungen für Ihr Wohlbefinden und als Mittel gegen soziale Isolation.

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Illustration von drei stilisierten Personen, die über eine Chat-Blase miteinander kommunizieren. Die Figuren sind in Kreisen dargestellt und durch geschwungene Linien verbunden, was den Austausch in einer Community symbolisiert. Oben ist ein stilisierter Browserrahmen mit Menü- und Navigationssymbolen zu sehen.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Hier finden Sie Antworten auf die häufigsten Fragen zu unseren digitalen Dienstleistungen, Beratungsmöglichkeiten und technischen Voraussetzungen.

Live-Chat oder Video-Live-Chat – Was ist der Unterschied?

Text- vs. Video-Chat: Vor- und Nachteile im Vergleich

Der textbasierte Live-Chat erfolgt ausschließlich schriftlich, während der Video-Live-Chat zusätzlich Bild und Ton überträgt – beide ermöglichen eine Kommunikation in Echtzeit, unterscheiden sich jedoch in Darstellung und technischer Anforderung.

Video-Chat (Visuell und Audiovisuell)

  • Kommunikation erfolgt per Video und Ton in Echtzeit.
  • Video & Audio in beide Richtungen: Teilnehmer sehen und hören sich gegenseitig

Vorteile:

  • Persönlicher und authentischer, da Mimik, Gestik und Tonlage sichtbar sind.
  • Für sensible Themen oder intensive Beratung besser geeignet.

Nachteile:

Höhere technische Anforderungen (Kamera, Mikrofon, stabile Internetverbindung). Höhere Hemmschwelle, da man sich visuell präsentiert.

Eine Frau sitzt auf einem Barhocker in einer modernen, lichtdurchfluteten Küche mit Holzdecke und großen Fenstern. Sie trägt einen grauen Pullover und spricht gestikulierend während eines Videoanrufs auf ihrem Laptop. Die Küche ist stilvoll eingerichtet mit weißen Schränken, offenen Regalen und grünen Pflanzen.

Video-Chats setzen auf persönliche Nähe

Ein älterer, gebrechlicher Patient sitzt in einem bequemen Sessel in seinem Wohnzimmer. Auf einem großen Smart-TV vor ihm ist eine Krankenschwester in blauer Dienstkleidung während eines Videocalls zu sehen. Der Patient hat eine Decke über den Beinen, und auf dem Beistelltisch neben ihm steht eine Tasse Tee. Die Atmosphäre ist warm, gemütlich und einladend, mit sanftem Licht im Raum.

Video-Chats …

… ermöglichen empathische Unterstützung – ideal für tiefere Gespräche, bei denen Mimik, Stimme und Blickkontakt eine wichtige Rolle spielen.

Welche Plattform nutzt DigGesV für Video-Live-Chats?

Beratung und Austausch über DigGesV-Meet

Für unsere Video-Live-Chats, ob Einzelgespräche oder Gruppenangebote, nutzen wir die eigene, datenschutzkonforme Plattform DigGesV-Meet. Sie läuft direkt im Browser und funktioniert ohne zusätzliche Installation oder Benutzerkonto.
Vorteile: stabile Audio-/Videoqualität, geschützte digitale Räume, Teilnahme per Handy/Tablet/Computer, optional VR-Teilnahme.
Die Plattform wird regelmäßig technisch geprüft und erfüllt europäische Datenschutz- und Sicherheitsstandards (DSGVO-konform).

Welche technischen Voraussetzungen brauche ich?

Voraussetzungen für eine erfolgreiche Teilnahme

  • E-Mail-Account
  • Ggf. Mobilfunknummer
  • Aktueller Browser (Firefox, Chrome etc.)
  • Ein Endgerät (z.B. PC, iPad, Laptop)
  • Webkamera (meist in neueren Endgeräten eingebaut)
  • Optional: Textverarbeitungssoftware (z. B. Microsoft Word)
  • Optional: PDF-Reader
  • Smartphone-Kommunikation ist möglich, hat aber Einschränkungen.
  • Für optimale Ergebnisse empfehlen wir ein funktionierendes Mikrofon und eine stabile Internetverbindung.
  • Die Nutzung von eingeschalteten Kameras in unseren Videogruppen fördert Effizienz und steigert den Kommunikationsgenuss.
Welche Vorteile bietet die digitale Beratung?

Einzelberatung oder Gruppen im digitalen Raum

Digitale Beratung kann ein wirkungsvolles Instrument sein, um Menschen in belastenden Situationen gezielt zu unterstützen – flexibel, ortsunabhängig und datenschutzkonform. Sie ermöglicht es, im geschützten digitalen Raum persönliche Anliegen zu besprechen, Hilfe zu erhalten oder sich mit anderen Betroffenen auszutauschen.

  • Individuelle Betreuung: In der digitalen Einzelberatung stehen persönliche Anliegen im Mittelpunkt. Sie bietet Raum für maßgeschneiderte Unterstützung, vertrauliche Gespräche und lösungsorientierte Begleitung – direkt und ohne Anfahrtswege.
  • Soziale Interaktion: Moderierte Gruppenformate ermöglichen den Austausch mit anderen Menschen in ähnlichen Lebenslagen. Dies kann entlastend wirken und stärkt das Gefühl, nicht allein zu sein.
  • Zugang und Flexibilität: Digitale Beratung ist ortsunabhängig und flexibel nutzbar – per Computer, Tablet oder Smartphone. Sie eignet sich besonders für Menschen mit eingeschränkter Mobilität oder einem hohen Terminaufwand.
  • Datenschutz und Sicherheit: Die Beratung erfolgt über datenschutzkonforme Plattformen und in geschützten Räumen. Persönliche Inhalte werden vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben.

Wichtig:

Digitale Formate wie Einzel- oder Gruppengespräche bieten viele Chancen – sind jedoch nicht in jeder Situation oder für jede Person geeignet. Technische Voraussetzungen, psychische Belastungen wie Suizidalität oder akute Psychosen sowie der Wunsch nach direktem, persönlichem Kontakt können Gründe sein, alternative Unterstützungswege zu wählen. Deshalb sollte stets individuell geprüft werden, welche Form der Begleitung im jeweiligen Fall sinnvoll und hilfreich ist.

Welche Formen von Beratung, Betreuung und Unterstützung sind digital möglich?

Flexibel, ortsunabhängig und dennoch persönlich.

Digitale Angebote in der Pflege und psychosozialen Begleitung umfassen weit mehr als nur klassische Beratung. Sie ermöglichen vielfältige Formen der Unterstützung – flexibel, ortsunabhängig und dennoch persönlich.

Eine Person mit grauen Haaren sitzt von hinten sichtbar vor einem geöffneten Laptop. Auf dem Bildschirm ist eine Video-Konferenz mit mehreren Personen in kleinen Fenstern zu sehen. Die Person sitzt in einem schlichten Raum mit wenig Einrichtung, und das Licht des Bildschirms beleuchtet den Raum dezent.
Eine Person mit grauen Haaren sitzt von hinten sichtbar vor einem geöffneten Laptop. Auf dem Bildschirm ist eine Video-Konferenz mit mehreren Personen in kleinen Fenstern zu sehen. Die Person sitzt in einem schlichten Raum mit wenig Einrichtung, und das Licht des Bildschirms beleuchtet den Raum dezent.

Digitale Unterstützung

Digitale Unterstützung umfasst weit mehr als nur klassische Beratung. Sie ermöglicht vielfältige Formen der Begleitung – flexibel, ortsunabhängig und dennoch persönlich.

Sie kann beispielsweise Angehörige einbinden, die nicht vor Ort sind oder soziale Isolation abfedern – etwa durch moderierte Gesprächsgruppen oder virtuelle Treffpunkte.

Unser Ziel ist es, Menschen auch auf Distanz individuell zu begleiten, ihre Lebensqualität zu stärken und gemeinsam tragfähige Lösungen zu entwickeln – stets unter Wahrung der Schweigepflicht und auf einer sicheren technischen Grundlage.

Monitoring – was steckt dahinter?

Monitoring – Gesundheitszustand digital im Blick behalten

Monitoring in der digitalen Pflege bedeutet, den Gesundheitszustand eines Patienten kontinuierlich zu überwachen – meist in seiner häuslichen Umgebung. Dazu zählen die regelmäßige Erfassung von Vitalwerten wie Blutdruck, Puls, Atemfrequenz oder Blutzucker, aber auch die Beobachtung von Symptomen und Veränderungen im psychischen oder allgemeinen Zustand.

Das Ziel: Frühzeitig Verschlechterungen erkennen, um rechtzeitig reagieren zu können – noch bevor ein akuter Notfall entsteht. So können Patienten länger sicher zu Hause bleiben, ohne sofort auf stationäre Versorgung angewiesen zu sein.

Welche Technik unterstützt das digitale Monitoring?

Hilfsmittel für ein digitales Monitoring

Es gibt eine Vielzahl von Hilfsmitteln, die für ein digitales Monitoring in der ambulanten Pflege eingesetzt werden können. Hier sind einige Beispiele:

  • Blutdruckmessgeräte: Ein Blutdruckmessgerät kann verwendet werden, um den Blutdruck des Patienten zu messen. Einige Geräte können die Daten drahtlos an eine App übertragen, die vom Pflegepersonal überwacht wird.
  • Pulsoximeter: Ein Pulsoximeter wird verwendet, um die Sauerstoffsättigung des Blutes zu messen. Es kann auch den Puls des Patienten erfassen. Einige Geräte übertragen die Daten drahtlos an eine App, die vom Pflegepersonal eingesehen werden kann.
  • Blutzuckermessgeräte: Diese Geräte messen den Blutzuckerspiegel. Moderne Modelle ermöglichen eine drahtlose Datenübertragung an eine App zur weiteren Beobachtung durch das Pflegepersonal.
  • Gewichtssensoren: Unter der Matratze platziert, erfassen sie das Körpergewicht des Patienten. Veränderungen können auf eine gesundheitliche Verschlechterung hinweisen und rechtzeitig erkannt werden.
  • Bewegungssensoren: Sie messen die Aktivität und Mobilität des Patienten. Regelmäßige Bewegungen sind ein wichtiger Indikator für den allgemeinen Gesundheitszustand.
  • Telemedizinische Plattformen: Diese ermöglichen den sicheren Austausch von Informationen und Gesundheitsdaten zwischen Patienten, Pflegepersonal und Ärzt*innen. Sie unterstützen bei der Überwachung des Gesundheitszustands und bieten Raum für Fragen und Rückmeldungen.

Diese und weitere Hilfsmittel lassen sich miteinander kombinieren, um ein umfassendes digitales Monitoring des Gesundheitszustands zu ermöglichen.

Was ist Case Management?

Case Management verbindet Menschen, Systeme und Ressourcen – für eine koordinierte, bedarfsgerechte Versorgung.

Case Management verbindet professionelle Begleitung mit effizienter Koordination – für Menschen mit komplexem Unterstützungsbedarf.

Eine mittelalte Frau sitzt fürsorglich am Bett ihres pflegebedürftigen, älteren Ehemanns, der ruhig liegt. Sie hält ein Laptop in den Händen und nimmt an einer virtuellen Angehörigengruppe teil. Der Raum ist warm und schlicht eingerichtet, mit weichem Licht, einer Pflanze und einem gerahmten Foto. Die Szene vermittelt Fürsorge, Nähe und die Herausforderungen des Alltags von pflegenden Angehörigen.